Wie lange noch

Wie lange noch, HERR, vergisst du mich ganz?
Wie lange noch verbirgst du dein Angesicht vor mir?
Wie lange noch muss ich Sorgen tragen in meiner Seele,
Kummer in meinem Herzen Tag für Tag?
(Psalm 13,2-3)

HERR, warum bleibst du so fern,
verbirgst dich in Zeiten der Not?
(Psalm 10,1)

Die Psalmen viel und oft, ohne zu fragen: gehört sich das? Darf ich das? Ein Grossteil der Psalmen sind Klagepsalmen.

Wir dürfen Gott alles klagen, was wir auf dem Herzen haben: alle Ängste, alle Sorgen, allen Schmerz. Ihm dürfen wir all das vor die Füsse werfen, was uns bedrückt.

Mein Gott, wie sehne ich mich danach,
geborgen zu sein in dir.
Ich bin geworfen in diese Welt,
alles wankt, sehr kalt ist es geworden.
Schutzlos bin ich allem preisgegeben.
Es ist mir, als hätte ich kein Zuhause,
keinen festen Boden unter den Füssen,
kein bergendes Dach über dem Kopf,
keine schützenden Wände um mich.
Ich schreie zu dir.
Sei du mir Boden!
Sei du mir Dach!
Sei du mir Mauer!
Mein Zuhause,
hier, jetzt
und alle Tage meines Lebens.

(Anton Rotzetter)

Gedanken zum 4. Fastensonntag

Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.  Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.  Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen.  Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.  Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher.  Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN für lange Zeiten.
Psalm 23

Ist es Zufall, dass dieser Psalm ausgerechnet heute in den liturgischen Texten vorgesehen ist?
Der Psalm 23 ist DER Psalm, der Sorgen und Ängste in den Hintergrund rücken lässt und den Menschen Trost und Hoffnung zuspricht. Das Bild vom Hirten vermittelt uns: da ist einer an deiner Seite, der dich begleitet und behütet, auch und gerade auf den mühsamen Strecken deines Lebens. Da ist einer, der nicht davonläuft, wenn es brenzlig wird.

Neujahrswort

Ein ganzes Jahr liegt vor uns – neu, leer, unbeschrieben. Und doch ist es schon angefüllt mit Hoffnungen, Erwartungen und Plänen. Es werden 366 Tage sein, ein Tag mehr als sonst.

Mögen diese 366 Tage angefüllt sein mit guten Gesprächen, angenehmen Begegnungen, spannenden Erlebnissen und freudigen Ereignissen!

Das Neue Jahr beginnt gleich mit einer neuen Homepage. Unsere bisherige Homepage war mit sechs Jahren längst veraltet und wurde durch eine modernere, mobilefähige ausgetauscht. Wir hoffen, dass Sie sich darauf gut zurechtfinden.

Alles Gute, viel Glück und Gottes Segen für’s 2020!